DVG – Aktivitäten 2016

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Erfolgreiche 2. Messe „Vaihinger Geschichte“

Aus dem Bericht der VKZ am 21.11.16:

„Abtauchen in die Vaihinger Stadtgeschichte

Zweite Messe in der Peterskirche – Breite Palette an Aussteller – Gartenhaus soll gerettet werden – Im nächsten Jahr Pause …“

24 Gruppen und Vereine zeigten Objekte und Bilder zu verschiedenen Themen der Stadtgeschichte – grob geschätzt 200 interessierte Besucher besichtigten die Stände und diskutierten mit den Ausstellern.

Gleiche 10 neue Stände konnten besucht werden: Schiller Buchhandlung Vaihingen, KZ-Gedenkstätte: Räumung Bernhardskapelle, Neckar-Enz-Stellung / Vaihinger Unterwelten, AK Bunkerforschung: Neckar-Enz-SteFranz-Hopf-2016llung, Maientags-Kostümfundus der Stadt Vaihingen, Schwäbischer Heimatbund: Floßholzprojekt, Ensingen onser Flecka, Orgelbauförderkreis, Vinothek Vaihingen: Weingeschichte, VAI – Vaihinger Aktion Innenstadt.

Am Stand der „Vaihinger Gesellschaft“ konnte eine alte ehrwürdige Büste des Stammvaters der Vaihinger Demokratie bestaunt werden: Pfarrer Franz Hopf.

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Gasmotor (Daimler 1898) von Frau Krayl - Foto Schülerprojekt

Gasmotor (Daimler 1898) von Frau Krayl – Foto Schülerprojekt

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Schaufensterausstellung der Vaihinger Gesellschaft Stuttgarter Str. 23 (Fam. Erten)

„Vaihingen und seine Teilorte haben eine reichhaltige Geschichte und Kultur von der Steinzeit bis in die Moderne“ – das ist das Motto des neugegründeten Vaihinger Geschichtsvereins „Die Vaihinger Gesellschaft für Stadtgeschichte, Museumsarbeit und Kultur“.
Wie auch in anderen Orten üblich, bemüht sich der Geschichtsverein, leere Schaufenster für Ausstellungen zu nutzen und so die Innenstadt zu beleben. Die Vaihinger Gesellschaft hat drei unterschiedliche Schaufenster gestaltet:img_2160-k img_2274-k img_2275-k

 

 

 

In einem Fenster wird die Vaihinger Bier-Geschichte demonstriert, denn neben dem Weinanbau war Vaihingen bis ca. 1970 auch eine Bierstadt: Um 1850 gabe es im Oberamt Vaihingen 19 Brauereien – und 93 (Schnaps-) Brennereien! Besonderes Ausstellungsstück ist eine Eiszange, denn früher gabe es in Vaihingen viele Eiskeller. Das in den Enzauen in extra angelegten Eisseen gewonnene Eis wurd in Blöcke gesägt und mit Eiszangen in die Keller transportiert. Diese kleine Ausstellung wurde mit Objekten vom Stadtarchiv und von Konrad Zluhan aufgebaut. Dazu muss auch angemerkt werden, dass alte Vaihinger/innen berichten, dass Vaihingen einen typisches heimatliches „Gschmäckle“ (Geruch) hatte: Näherte man sich Vaihingen, so roch man erst deutlich die Leimfabriken, in der Innenstadt dann das Rösten der Gerste …

Im zweiten Fenster sind 17 alte Radios (ab 1925) aus der Sammlung der Vaihinger Familie Kohler zu sehen. Ein besonderes Radio ist der DKE 38, der ab 1938 im Auftrag vom damaligen Propagandaminister Goebbels als billiger Bruder des „Volksempfängers“ VE 301 gefertigt wurde. Der DKE 38 hatte daher den Spitznamen „Goebbelschnauze“ und kostete 38 Reichsmark.

Im dritten Fenster stellt sich der Geschichtsverein selbst vor und präsentiert Ostereier aus Papier aus der Sammlung des Kleinglattbachers Dieter Haupt.

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