Die Vaihinger Gesellschaft für Stadtgeschichte, Museumsarbeit und Kultur e.V.

Website des Vaihinger Geschichtsvereins

Die Vaihinger Gesellschaft

Termine und Aktionen des Geschichtsvereins zum Maientag 2019

Schaufensterausstellungen „Maientag“ in den  Schaufenstern von Kern (Stuttgarter Str.) und Fladerer (Heilbronner Str.) von Margret und Uli Simecek, Eberhard Steinhilber zusammen mit Fr. Majer vom Stadtarchiv.

Donnerstag, 6.Juni, 19 Uhr Abholen/Aussuchen der Gewänder für unsere Umzugsgruppe „Wilderer im Stromberg“ (alte Lateinschule).

Samstag, 8. Juni, 14 – 17 Uhr Ausstellung „Vaihinger Postgeschichte“ (Poststücke ab 1825 !) von Dieter Haupt im Alten Bahnhof Vaihingen.

Sonntag, 9. Juni, 14 – 17 Uhr Ausstellung „Vaihinger Postgeschichte“  von Dieter Haupt im Alten Bahnhof Vaihingen.

Montag, 10. Juni, 14 – 17 Uhr Ausstellung „Vaihinger Postgeschichte“ von Dieter Haupt im Alten Bahnhof Vaihingen.

Montag, 10. Juni, 9.30 Uhr, Weißwurschtfrühstück bei Reinhard Wahl, Heilbronner Str. 24.

Montag, 10. Juni, 10.15 Uhr, Aufstellung zum Maientagsumzug in der Steinbeisstraße.

Sonntag, 30. Juni, interessante Führung durch die alte Raußmühle in Eppingen mit Mechanik um 1850
(nachmittags, bitte möglichstvorher anmelden bei Claudia Danz 0704293197 )

Zu allen Aktion sind alle Mitglieder und Freunde der Vaihinger Geschichte und Kultur herzlich eingeladen!

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Vorläufig letzte Besichtigung der „Bernhardskapelle“ („Kaltes Loch“) am 21./22.3.19

Das ehemalige Zisterzienserkloster Herrenalb hatte umfangreiche Zehntrechte in Vaihingen, die es mit Hilfe des benachbarten Pfleghofes eintrieb. Das Gebäude (Mühlstr. 34/4) war ein dazugehöriges klösterliches Lager-/Verwaltungsgebäude, direkt an der ehemaligen (inneren) Stadtmauer angebaut. Gesichert sind Bauarbeiten von 1473, dazu die Jahreszahl 1570 an der Hauptfassade. Im ersten Stock sind noch Reste von Wandmalereien der Kapelle aus dem 15./16. Jahrh. erkennbar.

Nach der württ. Reformation (1534) und dem dreißigjähigen Krieg (1618 – 1648) endete die klösterliche Nutzung, das Gebäude diente danach als Lagerhaus (auch für den Vaihinger Stadt-Wein) und als Arbeitshaus, auch  für Zwangsarbeiter im 2. Weltkrieg.

Das Gebäude gehört heute dem Land und wurde 2016 durch Ehrenamtliche (KZ-Gedenkstätte Vaihingen) gründlich gesichtet und geräumt. Besondere Funde waren „Feierabendziegel“ (besonders gekennzeichnet), ein mittelalt. Türschüssel aus Holz und zahlreiche Reste aus der Phase der Zwangsarbeit.

Da das Gebäude sehr baufällig ist (große Risse in den Wänden, verfaulte Dachbalken), wird es nun vom Land baulich gesichert und wird daher in nächster Zeit nicht mehr zugänglich sein.

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Führung durch das Strafvollzugsmuseum in Ludwigsburg mit Dr. Viehöfer am 14.4.19

Information zum Museum aus  den „Stuttgarter Nachrichten“ vom 19.9.2016:

Zuchthaus, Museum – und dann?

In dem 1748 errichteten Gebäude befand sich einst ein Zuchthaus, bis das Land die Haftanstalt Ende der 1980er Jahre auflöste, die Immobilie an ein Unternehmen verkaufte und sich im Gegenzug zusichern ließ, diese 25 Jahre lang nutzen zu dürfen. Seither gibt es das Museum, doch im Herbst 2017 läuft der Vertrag aus, und aller Voraussicht nach müssen die Exponate dann raus. Auch die Finanzierung macht Sorgen. Ursprünglich sei vereinbart gewesen, dass Förderverein, Land und Stadt je ein Drittel aller Kosten tragen, aber nach mehreren Einsparrunden sei der Anteil des Vereins stetig gewachsen, erzählt Viehöfer. „Das hat fast 30 Jahre geklappt, aber noch einmal 30 Jahre geht es so nicht weiter.“

Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen. Seit Mai ist das Haus regulär nur noch an Sonn- Dr-Viehöfe2rund Feiertagen geöffnet, unter der Woche müssen Besichtigungstermine vereinbart werden. Da ist es fast kontraproduktiv, dass die Stadt am Bahnhof mit einem großen Plakat für den Museumsbesuch wirbt. Denn Viehöfer ist der einzige Mitarbeiter des Hauses, das in den vergangenen Jahren immer 4000 bis 7000 Besucher angelockt hat. Mehr wäre möglich, denn das Interesse sei groß, sagt er. „Aber mehr schaffe ich nicht.“ Viehöfer macht alles: Er putzt, macht die Aufsicht, die Führungen, alles, und das macht er gut ….

 

 

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Schaufenster-Ausstellung  im „Fladerer“ (Eberhard Steinhilber, Margret und Uli Simecek mit Unterstützung des Stadtarchivs)

Frühjahrsputz

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Der Wolf im Stromberg – sind wir darauf vorbereitet?

Im Rahmen der Ausstellung „Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau“ spricht MdL Dr. Markus Rösler am Mittwoch,6. Februar, 19.45 Uhr im Stadtarchiv zum Thema Wolf.

Der Landtagsabgeordnete und naturschutzpolitischer Sprecher der Grünen ist auch Wolfsbotschafter des NABU und sagt „Der Wolf kann gut mit Kulturlandschaften umgehen, er braucht keine Wildnis“. Baden-Württemberg sei vom Wolfserwartungsland zum Wolfsdurchreiseland und inzwischen „Wolfsland“ geworden. Der Veranstalter Die Vaihinger Gesellschaft für Stadtgeschichte e. V. erinnert daran, dass 1847 zwischen Spielberg und Cleebronn der angeblich „letzte“ Wolf Württembergs im Stromberg erschossen wurde. Nach Recherchen aus dem Jahr 2014 wurde das allerletzte Tier jedoch erst 1865 bei Siglingen im Jagsttal erlegt.
Mit der Rückkehr des Wolfs stellt Die Vaihinger Gesellschaft e. V. die Fragen, welche praktischen Konsequenzen dies für die Menschen der Umgebung hat und wie Rösler mit den Ängsten in der Bevölkerung, bei den Tierhaltern und Jägern umgeht. Der Referent hat deshalb ausdrücklich zugesagt, sich nach dem Vortrag Zeit zur Diskussion zu nehmen.

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„Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler“

(Ingeborg Bachmann, österreichische Schriftstellerin *1923 +1976)

Die Vaihinger Gesellschaft wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein erfolgreiches und lehrreiches Jahr 2019

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Weihnachts-Ausstellung beim „Fladerer“

Margret undMargret und Uli Simecek beim Aufbau Uli Simecek haben zusammen mit Eberhard Steinhilber liebevoll eine schöne Weihnachtsausstellung im Schaufenster des ehemaligen Feinkostgeschäfts „Fladerer“ aufgebaut. (siehe -> „Aktuelles„).

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Wilderer_1-k

Die Ausstellung

„Wilderer zwischen Stromberg und Kraichgau“

ist im „Alten Bahnhof“ in Vaihingen zu sehen!

Die vielbeachtete Ausstellung in Schmie wird jetzt auch in Vaihingen im alten Bahnhof gezeigt. Mit tatkräftiger Untersützung der Mitglieder wurde die alte PakethallWilderer_2e hergerichtet und zeigt Objekte, Bilder und Dokumente aus der nicht so guten alten Zeit, wo Wilderei noch „heldenhaft“ oder überlebens-notwendig war. Besondere Gestalten: „Dachsenfranz“ und das „Sonnenwirtle“ …

Die Ausstellung wurde am 9. Dezember um 14 Uhr, mit Glühwein und Jagdhörnern, im alten Bahnhof in Vaihingen/Enz eröffnet( -> Aktuelles)

Öffnungszeiten: Sonntags 14 – 17 Uhr im alten Bahnhof in Vaihingen, auch am 26.12.18 und am 6.1.19 geöffnet. Eintritt frei!

Führungen für Gruppen oder Schulklassen nach Vereinbarung.

Wildessen am 20.Januar 2019 ab 11.30 Uhr im alten Bahnhof mit Bier der -> Dachsenfranz-Biermanufaktur in Zuzenhausen!

-> Flyer zur Wilderer-Ausstellung      

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Überraschende Entdeckung beim Abriss des Bahnhofhotels   -> Aktuelles

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Der Geschichtsverein „Die Vaihinger Gesellschaft“

besteht seit November 2015, hat nun 50 Mitglieder. Er ist inzwischen ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Gemeinsam haben wir einiges erreicht: Besondere Besichtigungen, fast jeden Monat einen Stammtisch, Aktivitäten am Maientag 2016, 2017 und 2018, einige schöne Schaufenster-Ausstellungen und nun die interessante „Wilderer“-Ausstellung im alten Bahnhof Vaihingen/Enz. Der Verein unterstützt die Stadt bei der Betreuung des bisherigen „Städtischen Museums“ und anderer historischer Objekte. In mehreren Gesprächen Goldmünze aus dem Haspelturmmit der Stadt konnte der Vorstand erreichen, dass ein angemessenes Stadtmuseum als wichtiges Zukunftsprojekt angesehen wird.

Bei der „Kehrwoche“ zur Vorbereitung der Besichtigung des Haspelturms zum Maientag 2017 entdeckte Alexander Danz eine wertvolle Goldmünze von 1693.

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Die Vaihinger Gesellschaft und ihre Mitglieder haben interessante Aktivitäten und Funde zur Vaihinger Geschichte gemacht – schauen Sie mal in die Rubrik -> „Aktuelles„.

Sie sind historisch interessiert? Dann werden Sie Mitglied in der „Vaihinger Gesellschaft“!

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